Therapiebegleithunde bei der Arbeit
Hi, ich bin Nicole!
Ich bin Ergotherapeutin, Therapiebegleithundeführerin, Dozentin im Therapiehundesektor und Hundetrainerin in Ausbildung.
In der tiergestützten Therapie vereinen sich meine beiden Leidenschaften: Die Arbeit mit Menschen und die Beschäftigung mit Hunden. Meine drei Hunde unterstützen mich dabei, unseren Klienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, Ängste zu überwinden oder wieder in die Bewegung zu kommen.

Als Dozentin und Mentorin darf ich Therapiehundeteams ein Stück ihres Weges begleiten. Mein Anliegen ist es, Wissen verständlich weiterzugeben und die Mensch-Hund-Beziehung in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht nicht immer um höher, schneller, weiter – sondern um Beziehung, Sachverstand, Reflexion und Empathie.
Ich wünsche mir für meine Kunden, den richtigen Weg für sich und ihren Therapiebegleithund zu finden, Perfektion loszulassen, die eigenen Stärken zu erkennen und sie in die Arbeit einzubringen.
Beigebracht haben es mir meine drei unperfekt-perfekten Begleiter mit Pelz.


Bruno
Über meinen „Dicken“ gibt es viel zu sagen. Er ist ein sensibler Hund, dem man sich gerne öffnet. Auch ich lehne mich gerne an ihn an. Er übernimmt gerne Verantwortung, liebt ausgiebige Streicheleinheiten und Massagen und hat viele Gesichter. Durch seine HD hat er leider immer mal mit Schmerzen zu tun und ist nicht mehr so oft im Einsatz. Im Hospiz ist er allerdings mein unersetzbarer Begleiter.

Gismo

Ronja
Unser Windhundemix ist eine ganz besondere Hündin. Sie ist uns eines Tages einfach zugelaufen – und hat beschlossen, zu bleiben. Seitdem ist aus dem ehemals ängstlichen Hund eine echt coole Socke geworden, die schon Großstädte mit uns zusammen unsicher gemacht hat. Unsere Maus bereichert nicht nur unseren Alltag, auch andere Menschen können sich ihrer besonderen Ausstrahlung nicht erwehren. Sie ist meine Hauptakteurin, wenn Menschen mit Angst vor Hunden meine Hilfe suchen.
„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“
Laozi
Ein kleiner Einblick in unsere Anfänge.
Um unseren Werdegang zu verstehen muss ich ein wenig ausholen. Ich nehme dich also mit in eine Begegnung vor fast 10 Jahren, bei dem die Idee des Therapiebegleithundes geboren wurde:
Ein Elo-Züchter, der uns zu Sozialisationszwecken gerne mit seinen Welpen im Seniorenheim besuchen wollte, hatte sich angekündigt. Ich war Feuer und Flamme! Und als die kleinen Flauschkugeln über die Wiese stolperten und den Senioren ein Strahlen ins Gesicht zauberten, war es klar: Der langersehnte Traum vom Hund wird mit einem Elos wahr! Und dieser soll Therapiebegleithund werden. Immer an meiner Seite sein, meine Arbeit unterstützten, mein Begleiter in allen Lebenslagen werden… Mit einem romantisierten Bild und viel Ehrgeiz bereitete ich alles vor.
Schließlich war es soweit – Bruno zog ein. Der liebste Elo, den man sich vorstellen kann. Aber auch: Stur. Oppurtunistisch. Und eben ein junger Rüde. Und ich eine unbedarfte Ersthundebesitzerin mit überzogenen Ansprüchen und ohne Erfahrung – ambitioniert, aber ahnungslos.
Holprig ist kein Ausdruck für diese Zeit. Sie war von Verzweiflung, Ängsten und Druck geprägt. Aber schwere Zeiten sind Zeiten, in denen man lernt und gemeinsam wachsen kann. Ich durfte lernen, meine überzogenen Erwartungen loszulassen und mich und meinen Bruno zu akzeptieren. Denn nur, wenn man sich und seinen Hund in allen Facetten akzeptiert und miteinander arbeitet, kann man zum eingespielten Team werden.

Meine Reise zum Team hat mich zu vielen Seminaren, in verschiedene Hundeschulen und in Ausbildungen zum Therapiehundeteam und als Hundetrainerin geführt. So kam es, dass ich immer tiefer in die Hundewelt eingestiegen bin.
Bruno ist mittlerweile meine Nummer 1 für emotional schwierige Aufträge, wie tiergestützte Einsätze im Hospiz oder bei Menschen mit Angst vor Hunden. Wir haben es also geschafft!
Ich durfte lernen, meine drei Charakterköpfe zu akzeptieren und sie ihrem Wesen entsprechend zu fördern und einzusetzen. Bruno als emotionale Stütze, Gismo als quirliger Quatschkopf und Ronja als sanftmütige Taktgeberin.
Dank meiner Drei habe ich mir die Schattenseiten der Therapiehundearbeit genau angesehen und helfe auch dir dabei, dich mit Ängsten, Erwartungen, Stress, Perfektionismus und Druck auseinanderzusetzen und eine wertschätzende Einstellung dir, deinem Hund und deinen Klienten gegenüber zu vertiefen.
Denn das sind Faktoren, die maßgeblich über die Qualität der Therapiehundeeinheit entscheiden.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn nichts zu klappen scheint. Und ich weiß auch, wie man da herauskommt.

Lass uns gemeinsam deinen Weg finden.
Egal ob beim Webinar gemütlich vorm Bildschirm, beim Präsenzseminar mit anderen Teams oder individuell auf dich zugeschnitten – hier findest du dein Angebot für dich. Wenn du nicht weißt, was für dich stimmig ist, dann nimm gerne Kontakt mit mir auf!




